Archive for the ‘Allgemein’ Category

Demografischer Wandel: Deutsch-japanisches Symposium

Freitag, Januar 15th, 2016

logo_bmfsfjBerlin Um den demografischen Wandel aktiv zu gestalten wird das Bundesfamilienministerium seine Zusammenarbeit mit Japan intensivieren. Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, hat dazu am 13. Januar das deutsch-japanische Symposium „Strategien zur Bewältigung des Demografischen Wandels in Deutschland und Japan“ im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin eröffnet.

„Der demografische Wandel verlangt unterschiedliche Antworten für unterschiedliche Phasen des Lebens.Demografiepolitik ist Gesellschaftspolitik. Nur wenn wir die richtigen Rahmenbedingungen für Familien, ältere Menschen und Frauen schaffen, können wir die Chancen, die der demografische Wandel mit sich bringt, nutzen. Gleichzeitig müssen zur Bewältigung des demografischen Wandels vor Ort passgenaue Lösungen für die Kommune, den Landkreis, das Dorf oder den Kiez gefunden werden. Ziel des Dialogs mit der japanischen Regierung ist es, voneinander zu lernen, wie wir mehr Lebensqualität für alle Generationen erreichen können“, sagte Elker Ferner bei Ihrer Eröffnungsrede. (mehr …)

Gesetzentwurf zur Reform der Pflegeberufe im Kabinett

Mittwoch, Januar 13th, 2016

bmg-logo-171x85Berlin Der demografische Wandel prägt und verändert unsere Gesellschaft. Die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Pflegeversorgung ist eine der gesellschaftspolitisch wichtigen Aufgaben der nächsten Jahre. Das Bundeskabinett hat heute (Mittwoch) den von Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe und Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, vorgelegten Gesetzentwurf zur Reform der Pflegeberufe beschlossen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Wir werden in Zukunft mehr Pflegekräfte brauchen. Deshalb müssen wir den Zukunftsberuf Pflege jetzt noch attraktiver machen. Mit der neuen Pflegeausbildung machen wir unsere Pflegekräfte fit für die veränderten Anforderungen in der Pflege: Pflegekräfte müssen in Altenheimen zunehmend auch mehrfach und chronisch Kranke versorgen. Und eine Pflegekraft im Krankenhaus braucht Kenntnisse in der Versorgung Demenzkranker. Gleichzeitig bekommen Pflegefachfrauen und -männer künftig mehr Chancen, sich beruflich weiterzuentwickeln. Das nutzt allen: den Pflegekräften wie den Pflegebedürftigen.“

„Der Pflegeberuf ist ein verantwortungsvoller Beruf, der Achtung und Wertschätzung verdient. Wir werden älter und es werden immer mehr gute Fachkräfte gebraucht, um eine gute Pflege zu sichern. Leider wird die Arbeit am Menschen aber immer noch weniger wertgeschätzt als die Arbeit an Maschinen. Deshalb wird es ein neues Pflegeberufsgesetz geben, das auf eine angemessene Ausbildungsvergütung setzt und das Schulgeld abschafft“, erklärt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. „Das ist ein wichtiges Signal zur Aufwertung eines Berufs, in dem noch immer überwiegend Frauen tätig sind, und damit auch ein wichtiger Schritt zu mehr Lohngerechtigkeit.“ (mehr …)

Deutscher Engagementpreis 2015 verliehen – BMFSFJ vergibt erstmals Sonderpreis für Flüchtlingshelfer

Freitag, Dezember 11th, 2015

logo_bmfsfjBerlin Das Bündnis für Gemeinnützigkeit hat am Dienstag, 08.12.2015, den Deutschen Engagementpreis verliehen – zum ersten Mal als „Preis der Preise“: Rund 500 Organisationen und Initiativen, die Auszeichnungen für bürgerschaftliches Engagement vergeben, waren aufgefordert, ihre erstplatzierten Preisträgerinnen und Preisträger ins Rennen zu schicken. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat in diesem Rahmen erstmals den mit 10.000 Euro dotierten Sonderpreis Willkommenskultur gestalten vergeben. Ausgezeichnet wurde das sächsische Projekt „DAMF – Deutschkurse Asyl Migration Flucht“, eine Initiative ehrenamtlich Engagierter, die in Dresden Flüchtlingen kostenlose Deutschkurse anbietet. (mehr …)

Viele Wege führen zu mehr Vollzeit in der Pflege

Freitag, November 20th, 2015

bmg-logo-171x85Berlin Auf Einladung des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, hat in Berlin das Werkstattgespräch „Fachkräftepotenziale heben“ stattgefunden. Rund 40 Experten aus ganz Deutschland, u. a. der Pflegeeinrichtungen und Kostenträger, diskutierten über die Frage, wie in der Altenpflege mehr unfreiwillige Teilzeitstellen in Vollzeitstellen umgewandelt werden können. „Pflegenotstand oder der Ruf nach Pflegekräften aus dem Ausland sind häufig gehörte Schlagworte. Aber wir wissen: In einigen Regionen wird fast 50 Prozent der Teilzeitkräfte keine Vollzeitstelle angeboten. Wir haben es hier mit unfreiwilliger Teilzeit zu tun.  Das ist für unsere Pflegekräfte ein absolutes Unding.  Gerade junge Menschen nach der Ausbildung müssen – sofern sie das wollen – auch die Möglichkeit haben, Vollzeit zu arbeiten. Sonst werden diese Leute der Pflege fernbleiben. Das heutige Werkstattgespräch mit seinen vielfältigen Beiträgen und Erfahrungsberichten hat hierfür wichtige Erkenntnisse geliefert“, erklärte Staatssekretär Laumann nach Abschluss des Gesprächs. (mehr …)

Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung für 2016 bei 1,1 Prozent

Samstag, Oktober 31st, 2015

bmg-logo-171x85Berlin Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für das Jahr 2016 wird heute im Bundesanzeiger veröffentlicht. Aus der Differenz der prognostizierten Einnahmen und Ausgaben der GKV im kommenden Jahr (rund 14 Milliarden Euro ohne Berücksichtigung von Finanz-Reserven) ergibt sich ein durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz in Höhe von 1,1 Prozent, der um 0,2 Prozentpunkte moderat höher liegt als im laufenden Jahr. Wie hoch der individuelle Zusatzbeitragssatz einer Krankenkasse ab 2016 für ihre Mitglieder tatsächlich ausfällt, legt die jeweilige Krankenkasse selbst fest und richtet sich unter anderem danach, wie wirtschaftlich eine Krankenkasse arbeitet und inwieweit die Krankenkassen ihre zum Teil erheblichen  Finanz-Reserven  im Sinne der Versicherten einsetzen. Die derzeit 123 Krankenkassen verfügen insgesamt über Finanz-Reserven von rund 15 Milliarden Euro, die sich unterschiedlich auf die einzelnen Versicherungsträger verteilen.   (mehr …)