Archive for the ‘Pflege- was nun?’ Category

Erster Infobrief für Fachkreise über Modellprogramm zu neuen Wohnformen für Pflegebedürfte erscheint

Mittwoch, Dezember 23rd, 2015

GKVBerlin Aktuelle Informationen für Fachleute und interessierte Laien über das Modellprogramm zu neuen Wohnformen für Pflegebedürftige (§ 45f SGB XI) gibt der GKV-Spitzenverband ab jetzt zwei Mal jährlich in Form eines Briefes heraus. Der erste, am 21.12.2015 erschienene Informationsbrief stellt die Fördertypen, die wissenschaftliche Begleitforschung sowie ein konkretes Projekt vor.

Von dem seit Ende 2014 laufenden Modellprogramm werden wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse erwartet, die dem Wunsch vieler pflegebedürftiger Menschen Rechnung tragen sollen, selbstbestimmt im vertrauten Umfeld zu wohnen, ohne auf Versorgungssicherheit zu verzichten. Im Modellprogramm werden insgesamt 38 Projekte gefördert und evaluiert. Weitere 16 bereits bestehende Projekte werden wissenschaftlich untersucht und konnten so ebenfalls in das Modellprogramm aufgenommen werden, ohne dass sie jedoch eine finanzielle Förderung erhalten. Welche Modelle als erfolgreich für das Gestalten künftiger neuer Wohnformen gelten können, wird sich erst nach dieser wissenschaftlichen Untersuchung zeigen. Das Modellprogramm wird durch die Prognos AG in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Deutsche Altershilfe e. V. wissenschaftlich begleitet. (mehr …)

Neuregelungen im Jahr 2016 im Bereich Gesundheit und Pflege

Freitag, Dezember 18th, 2015

bmg-logo-171x85Berlin Zum 1. Januar 2016 treten im Bereich Gesundheit und Pflege wichtige Änderungen in Kraft. Hier gibt das Bundesgesundheitsministerium Ihnen einen Überblick mit Informationen zu folgenden Gesetzen und Regelungen:

  • Gesetz zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung – Krankenhausstrukturgesetz
  • Zweites Pflegestärkungsgesetz
  • Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung
  • Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen
  • Gesetz zur Umsetzung der geänderten Berufsanerkennungsrichtlinie der EU
  • Gesetz zur Bekämpfung des Dopings im Sport
  • Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz in der Gesetzlichen Krankenversicherung
  • Rechengrößen
  • Unabhängige Patientenberatung (UPD)
  • Terminservicestellen

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Fünf vor zwölf: Pflegeplätze in Schleswig-Holstein werden knapp

Mittwoch, Dezember 16th, 2015

logo_bpaBerlin bpa fordert Investitionsanreize, um Nachfrage der Pflegebedürftigen zu decken. Weil die stationäre Pflege in Schleswig-Holstein besonders gefragt ist, werden in absehbarer Zeit die Pflegeheimplätze im Land knapp. Das befürchtet der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) auf Grundlage eines Gutachtens des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die Experten errechnen darin bis zum Jahr 2030 einen zusätzlichen Bedarf an mehr als 10.000 stationären Pflegeplätzen. „Diese Herausforderung kann nicht ohne private Investitionen gemeistert werden, weil öffentliche Gelder nicht annähernd in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen“, sagt der schleswig-holsteinische bpa-Landesvorsitzende Mathias Steinbuck. Er fordert von der Politik echte Investitionsanreize, damit die privaten Anbieter auch weiterhin die flächendeckende Versorgung garantieren können – und wollen. (mehr …)

BARMER GEK Pflegereport 2015

Mittwoch, November 18th, 2015

Foto: BARMER GEKBerlin  Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt stärker als bisher vorausgesagt. Im Jahr 2060 werden geschätzt 4,52 Millionen Menschen gepflegt werden. Das sind 221.000 mehr, als bisherige Prognosen erwarten ließen. Den größten Anteil daran werden pflegebedürftige Männer mit 176.000 stellen. Dies geht aus dem neuen BARMER GEK Pflegereport hervor, der heute in Berlin vorgestellt wurde und erstmals die Effekte des Zensus 2011 in der Pflegeversicherung mit früheren Modellrechnungen vergleicht. Die Studie zeigt zugleich, dass der Anteil hochbetagter Pflegebedürftiger drastisch wachsen wird. 60 Prozent der pflegebedürftigen Männer und 70 Prozent der pflegebedürftigen Frauen werden im Jahr 2060 85 Jahre oder älter sein. Heute liegen die entsprechenden Werte bei 30 beziehungsweise 50 Prozent. „Aufgrund der drastischen Alterung der Pflegebedürftigen und ihrer steigenden Zahl sind weitere Pflegereformen vorprogrammiert“, sagte Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK. (mehr …)

Verbesserungen für Pflegebedürftige und Angehörige – Bundestag beschließt das Zweite Pflegestärkungsgesetz

Samstag, November 14th, 2015

bmg-logo-171x85Berlin Der Deutsche Bundestag hat heute (Freitag) das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) beschlossen. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. Es bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: 20 Jahre nach ihrer Einführung stellen wir die Soziale Pflegeversicherung jetzt auf eine neue Grundlage. Damit erhalten erstmals alle Pflegebedürftigen einen gleichberechtigten Zugang zu Pflegeleistungen – unabhängig davon, ob sie an körperlichen Beschwerden oder an einer Demenz erkrankt sind. Mehr Hilfe für Pflegebedürftige, eine bessere Absicherung der vielen pflegenden Angehörigen und mehr Zeit für die Pflegekräfte ­– das erreichen wir mit diesem Gesetz. Das ist ein Meilenstein für die Pflegebedürftigen und alle, die in unserem Land tagtäglich ihr Bestes geben, um für Pflegebedürftige da zu sein.“

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